F.A.Q
Beim An- und Abfahren eines Wärmeträgerölerhitzers entsteht zwangsläufig immer dann Kondensat, wenn der Abgas-Taupunkt unterschritten wird. Die Taupunkttemperatur hängt dabei im Wesentlichen vom Brennstoff ab und liegt zum Beispiel bei Erdgas in der Größenordnung von 50°C bis 60°C und kann bei anderen Brennstoffen auch weit über dem Siedepunkt von reinem Wasser liegen.
Immer dann, wenn dieser Temperaturbereich durchfahren unterschritten wird entsteht Kondensat. Je nach Randbedingungen (Luftfeuchtigkeit, Heizfläche, Anlageninhalt etc.) kann die entstehende Kondensatmenge ganz erheblich sein (mehrere Liter).
Da die Anlage während des normalen Betriebes weit oberhalb des Taupunktes betrieben wird, verdampft das Kondensat wieder und hat demzufolge keine Auswirkungen auf den Erhitzer. Wird die Anlage zum Beispiel einmal wöchentlich angefahren und läuft dann für meherer Tage, wird die Kondensatbildung äußerlich kaum feststellbar sein, weil das Kondensat bereits wieder verdampft ist, noch bevor es die Deckeldichtung durchdrungen hat. Wird die Anlage jedoch häufig An- und abgefahren wird das Kondensat über kurz oder lang durch die Deckeldichtung austreten, weil sich schon wieder neues Kondensat bildet, bevor die Dichtung ausgetrocknet ist. Dies ist allerdings unkritisch, da die Abdichtung der Brennerplatte aus keramischem Material besteht, welches gegen die Feuchtigkeit nicht empfindlich ist.
Eine weitere Möglichkeit für den Austritt von Feuchtigkeit ist das Eindringen von Regen durch den Kamin und das Abgasrohr. Normalerweise werden Kaminanlagen so aufgebaut, daß das Regenwasser nicht in den Erhitzer laufen kann. Unter bestimmten Umständen, wenn beispielsweise der Kondensatablauf im Kamin verschlossen ist und nicht regelmässig entleert wird, kann dennoch Regenwasser aus dem Kamin in den Erhitzer gelangen und über die kreamische Abdichtung der Brennerplatte wieder austreten.
Störungsüberwachung
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Niveauüberwachung
| Störung | Mögliche Ursache | Maßnahme |
| Feuerung schaltet ab, Störmeldung leuchtet auf | Ölstand im Ausdehnungsgefäß Pos. 7.2.1 zu niedrig | Wärmeträger nachfüllen. Ursache für Flüssigkeitsverlust feststellen |
| Schwimmerschalter defekt | Funktion des Gerätes prüfen |
Sicherheitstemperaturbegrenzer TZA+ Pos. 6.4.1Vorlauf
| Störung | Mögliche Ursache | Maßnahme |
| Feuerung schaltet ab, Störmeldung leuchtet auf | Sicherheitstemperatur-begrenzer TZA+ Pos. 6.4.1 falsch eingestellt | Einstellung korrigieren |
| Einstellung des Kesselreglers Pos. 6.2.1 falsch | Einstellung prüfen und korrigieren | |
| Temperaturanzeige Pos. 6.15.1 am Regler falsch | Temperaturen nachmessen, Funktion der Temperaturfühler prüfen |
Sicherheitstemperaturbegrenzer TZA+ Pos. 6.5.1 Rauchgas
| Störung | Mögliche Ursache | Maßnahme |
| Feuerung schaltet ab, Störmeldung leuchtet auf | Temperaturbegrenzer TZA+ Pos. 6.5.1 falsch eingestellt | Einstellung überprüfen und korrigieren |
| Heizfläche des Erhitzers Pos. 1.1.1 verschmutzt | Rohrkörbe reinigen wie in Abschnitt 6.2 beschrieben | |
| Feuerungsleistung zu hoch eingestellt | Brennstoffdurchsatz der Feuerung kontrollieren und neu einstellen. Kundendienst anfordern. maxxtec informieren um weitere Maßnahmen (z.B. Kontrolle der Heizflächen auf Koksbelag oder thermische Überlastung) zu besprechen | |
| Rauchgasseitiger Bypass im Erhitzer Pos. 1.1.1 | Techniker von maxxtec anfordern um den Kesselinnenraum und die Abdichtung zwischen den Rauchgaszügen zu kontrollieren |